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05.10.2017
Akustischer Anreiz

Gesundes Essen ist ein sinnliches Erlebnis. © 5 am Tag e.V.

(hob) Essen ist ein sinnliches Erlebnis. Über Geruch und Geschmack wird es zum Genuss. Aber auch das Auge isst mit. Was jedoch die wenigsten wissen: unser Gehörsinn spielt ebenfalls mit. Ist Musik also maßgeblich daran beteiligt, wie wir Speisen salzig, süß, scharf oder bitter empfinden? Diese Frage muss weiterhin verneint werden. Studien haben jedoch herausgefunden, dass der Konsum von Rockmusik wohl zu einer „Verschärfung“ des Essens führt. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von „sonic seasoning“.  Diese „Akustische Würze“ soll die Geschmacksempfindungen manipulieren. Liebeslieder und seichte Schlager intensivieren dagegen das „Süßeempfinden“. Das Hören von Musik löst also viel komplexe Reize im menschlichen Gehirn aus. Wissenschaftler der Universität Oxford haben jetzt sogar herausgefunden, dass Kinder mehr Gemüse essen, wenn sie Musik hören. Den Kids wurden im Rahmen einer Studie vier identische Geschmacksproben vorgesetzt. Unter dem Einfluss von sehr lebhaften Tönen wurden die Speisen als süßer empfunden. Bitterer Geschmack trat dabei in den Hintergrund. Der Klang von Windspielen eignet sich nach Angaben der Forscher hervorragend, um die Bitterstoffe in Gemüsen für die Kinder schmackhaft zu machen. Wer akustische Anreize setzt, fördert also den Gemüsekonsum. So einfach ist das.  

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