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11.08.2017
Richtig ernähren bei diabetische Neuropathie

Auf die richtige Ernährung kommt es an

(hob) Die Betroffenen klagen über schmerzende, kribbelnde oder brennende Füße. Diese Beschwerden kommen bei Diabetikern vor, wenn der erhöhte Blutzucker bereits die Nerven angegriffen hat. Die Mediziner sprechen dann von einer diabetischen Neuropathie. In der aktuellen PROTECT-Studie heißt es, dass jeder zweite der insgesamt 1.850 Teilnehmer erste Anzeichen von Nervenschädigungen verspüren. Doch was können betroffene Menschen tun, um etwas gegen die beschriebenen Beschwerden zu tun? Aus ärztlicher Sicht steht fest: wichtigste Maßnahme gegen die Folgeerkrankungen des Diabetes wie die Neuropathie ist eine gute Einstellung des Blutzuckerspiegels. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht kann die richtige Ernährung zu einer Verbesserung des Allgemeinzustands beitragen. Aber worauf müssen Menschen mit Nervenschäden beim Essen besonders achten? „Eine optimale Ernährung mit ausreichend Rohkost, Obst, Gemüse, Salat, Kräutern, Samen, Keimlingen und Nüssen. Die Gerichte sollten sanft gegart werden, so dass nicht zu viele Vitamine, Enzyme und Fette zerstört werden. Nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch gesunde Fette und Proteine sollten auf dem Speiseplan stehen. Bei den Fetten ist auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zu achten“, sagt ABConcepts-Ernährungsexpertin Catrin Schulze und beruft sich dabei auf Aussagen von Ernährungsmedizinern. Diese Ernährungsform mache satt und belaste den Körper mit weniger Glucose. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sollten reich an Ballaststoffen sein. Anstelle von Weißbrot oder Süßigkeiten empfiehlt Catrin Schulze Vollkornbrot und Haferflocken. Allerdings sollten die Portionen dem Ausmaß der körperlichen Bewegung angepasst werden. 

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