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19.05.2017
Entspanntes Familienessen

Gemeinsames Essen fördert das Familienleben © Barmer

(hob) „Ich esse meine Suppe nicht, nein, meine Suppe ess’ ich nicht.“ Das hat schon der Suppenkasper gesagt, als er am Tisch das Essen verweigerte. Aber auch Zappelphilipp, Störenfrieda, Trotzkopf oder Träumsuse machen uns Eltern das Leben nicht gerade leicht. Und schon gar nicht beim gemeinsamen Familienessen. Doch es ist nicht nur der Nachwuchs, der durch sein mehr oder weniger eigenwilliges Essverhalten für Unmut sorgt. Vermehrt kommen die Ängste von Vätern und Müttern hinzu, die alles rund um die Ernährung der Kids in Frage stellen. Isst mein Kind das Richtige? Isst es zu viel, zu wenig? Verträgt es das Lebensmittel überhaupt? Erziehungsratgeber haben daher Hochkonjunktur. Allerdings mit wenig Erfolg. Doch wie bringe ich Entspannung an den Tisch, damit das Familienessen wieder Spaß macht? ABConcepts-Ernährungsexpertin Catrin Schulze rät besorgten Eltern, deutlich weniger zu grübeln und mehr Dinge auszuprobieren. „Das kann zum Beispiel mit einem gemeinsamen Einkauf beginnen. Oder wie wäre es mit der Anzucht leckerer Früchte und Gemüse im eigenen Garten oder auf Terrasse und Balkon? Anschließend können die eingekauften oder geernteten Zutaten zu einem leckeren Familienessen zubereitet werden.“ Wichtig ist, dass die Kinder bei der Arbeit riechen, fühlen und schmecken können. „Essen findet schließlich nicht im Kopf statt, sondern ist vielmehr ein sinnliches Erlebnis. Nur wenn Kinder ausreichend Zeit und Ruhe finden, können sie ein gesundes Essverhalten entwickeln.“ 

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